Argumentarium

Zersiedelung stoppen

Das ländlich geprägte Reusstal gerät mehr und mehr unter Siedlungsdruck. Der geplante Bau des Autobahnzubringers Obfelden/Ottenbach ist ein Motor dieser Zersiedelung. Einfamilienhausteppiche, die Ansiedlung von Lagerhäusern und steigende Immobilienpreise sind die Folge.

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Natur- und Landschaftsschutzgebiet erhalten

storch

Die zusätzliche Strasse in Ottenbach führt mitten durch intakte Natur: Sie beeinträchtigt mit dem Flachmoor «Bibelaas», dem Amphibienlaichgebiet «Ried Gmeimatt» und dem Auengebiet «Still Rüss-Rickenbach» drei geschützte, national bedeutende Lebensräume und zerschneidet die aussergewöhnlich schöne Reusslandschaft. Betroffen ist eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Hier leben Storch, Nachtigall, Eisvogel, aber auch seltene Fledermaus- und Froscharten.

Naherholungsgebiet erhalten

Die Reusslandschaft ist eines der schönsten und beliebtesten Erholungsgebiete im Kanton Zürich. Mit der zusätzlichen Strasse verliert dieses einzigartige Gebiet seine Attraktivität und damit seine Funktion als Erholungsgebiet.

Naherholungsgebiet

Die Kosten sind in keinem Verhältnis zum Nutzen

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65 Millionen Franken sind viel Geld für eine unnötige Strasse. Steuergelder sollen in wichtigere Bereiche investiert werden, beispielsweise für Verbesserungen im öffentlichen Verkehr, für die Bildung, das Gesundheitswesen oder die Altersvorsorge.

Kein Strassenbau auf Vorrat

Die Strasse basiert auf Verkehrsprognosen, welche – glücklicherweise – nicht eingetroffen sind. Seit der Eröffnung der A4 hat der Verkehr aus dem Aargau praktisch nicht zugenommen. Dennoch wird an der neuen Strasse festgehalten. Sie führt zu einer Verkehrsverlagerung aus dem Kanton Aargau in den Kanton Zürich und zu erheblichem Mehrverkehr.

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Entlastung der Dörfer nicht gewährleistet

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Erfahrungen zeigen, dass zusätzliche Stassen das bestehende Strassennetz langfristig nicht entlasten. Für eine sichere Abwicklung des Verkehrs in den Dörfern Obfelden und Ottenbach gibt es bessere Lösungen.

Landwirtschaftsland erhalten

Der geplante Autobahnzubringer beansprucht wertvolles Kulturland. Neben dem direkten Landverschleiss sind grossflächige Eingriffe in die Landschaft am Dorfrand von Ottenbach geplant.

landwirtschaftsland

Der Kanton Zürich baut für die PendlerInnen aus dem Kanton Aargau

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Der Kanton Zürich soll den Autobahnzubringer bezahlen, obwohl die hauptsächlichen Nutzniesser die Pendlerinnen und Pendler aus dem Kanton Aargau sind.

 

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